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Persönlichkeit

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UNTERBEWUSSTSEIN: DER WEG ZUM EIGENEN ICH

von Reto Gurini

Ist es dir auch schon einmal passiert, dass du dein Bauchgefühl ignoriert und später realisiert hast, dass dies ein Fehler war? Natürlich ist dir das schon oft passiert. So geht es uns allen. Doch woher kommt eigentlich dieser Zwiespalt von Bauch und Kopf?

Wenn wir also unser Bauchgefühl mit unserem Kopf übersteuern und logischen und bewussten Argumenten folgen, ignorieren wir unsere Lebenserfahrungen und die dazugehörenden abgespeicherten Emotionen. Eigentlich doof, könnten man meinen, wäre da nicht ein wesentlicher Aspekt, der unser Unterbewusstsein zu einem unzuverlässigen Partner macht.

Aus Forschung und aktuellen Praxiserfahrungen wissen wir, dass Erinnerungen immer als verknüpftes Netz von Emotionen abgespeichert werden. In den meisten Fällen funktioniert das bestens und eine mögliche Unschärfe wird später bewusst kompensiert oder ignoriert. Jeder hat daher schon erlebt, dass Berichte über Erfolge oder Ereignisse später viel imposanter erzählt werden. Grosse Geschichtenerzähler sind Meister dieses Fachs und es gelingt ihnen, uns mit einer Kombination von Emotion, Erlebtem, Erfundenem und einer Prise bewusst ergänzten Unfeinheiten zu begeistern. Auf einmal wird aus einem italienischen Abendessen vor 10 Jahren, ein Aufeinandertreffen von Papst und Mafia in deren Lieblingspizzeria.

Da unser Unterbewusstsein leider nicht logisch veranlagt ist, kommt es regelmässig vor, dass falsche Verknüpfungen zu unlogischen Erfahrungen werden und irgendwo in unserem Erfahrungsschatz schlummern. Das kann im schlechten Fall dazu führen, dass jemand aufgrund einer Bagatelle Ängste entwickelt, die in keinem Zusammenhang zur konkret gemachten Erfahrung stehen.

Der Kopf denkt, das Unterbewusstsein weiss

Am einfachsten ist das am Beispiel eines Rauchers darzulegen. Jeder Raucher wird viele Gründe nennen können, wieso er rauchen will. In den wenigsten Fällen wird er sagen, dass er raucht, weil er dazugehören will! Doch das ist genau das, was sich bei 99% aller Raucher in der Hypnosetherapie als Auslöser zeigt und im Unterbewusstsein abgespeichert ist. Es gab den einen Moment, in dem die Person zu älteren Freunden oder Bekannten dazugehören oder Teil einer Clique sein wollte. Damit lässt sich auch der unheimliche Stresslevel erklären, den Raucher erkennen lassen, wenn man ihnen ihre Raucherwaren entwendet oder unglücklicherweise keine vorhanden sind. Wir wissen aus der Forschung längst, dass trotz der über 4000 giftigen Stoffe und beigemischten Zuckerzusätze kaum ein Raucher körperliche Entzugserscheinungen zeigt und er wenig Grund hätte, deswegen zu rauchen. Es sind vielmehr die emotionalen Abhängigkeiten, die ihm sein Unterbewusstsein vorgaukelt und das Leben schwermachen.

Somit können wir festhalten, dass unser Unterbewusstsein – oder eben unser Bauchgefühl – ein wunderbarer Erfahrungsschatz ist, der versucht, uns zu schützen, uns zu helfen und uns in die richtigen Bahnen zu leiten. In den meisten Fällen, aber nicht immer, funktioniert das hervorragend. Es lohnt sich daher stets, bei Entscheidungen auch den Kopf zu Rate zu ziehen und sich im Sinne der Selbstverantwortung eine Meinung zu bilden. Damit verhindert man zwar keine Fehlentscheide, ist aber selbst dafür verantwortlich und kann daran wachsen.

Fehlentscheidungen sind menschlich

Führungskräfte sind in der besonderen Situation, dass ihnen eine tiefere Fehlertoleranz als üblich zugestanden wird. Betriebliche Erwartungen gehen nicht selten so weit, dass auch Entscheidungen für andere übernommen werden und dann die Verantwortung dafür getragen werden soll. Führungskräfte, die sich das gefallen lassen, tun gut daran, sich klar abzugrenzen und eine starke Position für die individuelle Selbstverantwortung einzunehmen. Menschen, die bereit sind, Selbstverantwortung als höchstes Gut zu betrachten, überzeugen letztendlich mit Mut und Integrität sowie Vertrauen in sich selbst und andere. Genau das ist es, was wir von uns selbst, unseren Mitarbeitern und Kollegen erwarten sollten.

Der Weg zum eigenen Ich

Eingeschlossen im eigenen Ego, gehört es seit Menschengedenken zur hohen Kunst, diesen so einzigartigen und subjektiven Ort zu verlassen. Geschützt von manifestierten Glaubenssätzen, eingeschliffenen Überzeugungen und der eigenen Realität, liesse es sich ausserordentlich friedlich und gut leben, wäre da nicht die Umwelt, die eine so ganz andere Realität, Wahrheit und Wahrnehmung mitteilen will. Wer jedoch nie sein Haus verlässt, wird auch nie seinen Garten geniessen können. Und so bleibt es uns allen nicht vorenthalten, uns in der rauen Aussenwelt zu betrachten, uns beurteilen zu lassen und mit den gemachten Erfahrungen unser Ego nützlich und sinnvoll anzupassen. Doch aufgepasst: Wer nichts in sein Ego hineinlässt, ist dämlich, wer alles reinlässt auch!

Wer hingegen seine Chance nutzt und regelmässig seinen eigenen Stärken, Fähigkeiten und Leidenschaften auf den Grund geht, ist schon ein grosses Stück gewachsen. Damit ist er auf dem besten Weg zu sich selbst.

Er beruft sich auf unser Unterbewusstsein, in welchem alle unsere Erfahrungen und Emotionen zeitlebens abgespeichert werden. Unser Unterbewusstsein speichert eine unbeschreiblich grosse Menge an Emotionen und kümmert sich wenig darum, dass es uns später nicht mehr gelingt, bewusst darauf zuzugreifen.

Wenn wir also unser Bauchgefühl mit unserem Kopf übersteuern und logischen und bewussten Argumenten folgen, ignorieren wir unsere Lebenserfahrungen und die dazugehörenden abgespeicherten Emotionen. Eigentlich doof, könnten man meinen, wäre da nicht ein wesentlicher Aspekt, der unser Unterbewusstsein zu einem unzuverlässigen Partner macht.

Aus Forschung und aktuellen Praxiserfahrungen wissen wir, dass Erinnerungen immer als verknüpftes Netz von Emotionen abgespeichert werden. In den meisten Fällen funktioniert das bestens und eine mögliche Unschärfe wird später bewusst kompensiert oder ignoriert. Jeder hat daher schon erlebt, dass Berichte über Erfolge oder Ereignisse später viel imposanter erzählt werden. Grosse Geschichtenerzähler sind Meister dieses Fachs und es gelingt ihnen, uns mit einer Kombination von Emotion, Erlebtem, Erfundenem und einer Prise bewusst ergänzten Unfeinheiten zu begeistern. Auf einmal wird aus einem italienischen Abendessen vor 10 Jahren, ein Aufeinandertreffen von Papst und Mafia in deren Lieblingspizzeria.

Da unser Unterbewusstsein leider nicht logisch veranlagt ist, kommt es regelmässig vor, dass falsche Verknüpfungen zu unlogischen Erfahrungen werden und irgendwo in unserem Erfahrungsschatz schlummern. Das kann im schlechten Fall dazu führen, dass jemand aufgrund einer Bagatelle Ängste entwickelt, die in keinem Zusammenhang zur konkret gemachten Erfahrung stehen.

Der Kopf denkt, das Unterbewusstsein weiss

Am einfachsten ist das am Beispiel eines Rauchers darzulegen. Jeder Raucher wird viele Gründe nennen können, wieso er rauchen will. In den wenigsten Fällen wird er sagen, dass er raucht, weil er dazugehören will! Doch das ist genau das, was sich bei 99% aller Raucher in der Hypnosetherapie als Auslöser zeigt und im Unterbewusstsein abgespeichert ist. Es gab den einen Moment, in dem die Person zu älteren Freunden oder Bekannten dazugehören oder Teil einer Clique sein wollte. Damit lässt sich auch der unheimliche Stresslevel erklären, den Raucher erkennen lassen, wenn man ihnen ihre Raucherwaren entwendet oder unglücklicherweise keine vorhanden sind. Wir wissen aus der Forschung längst, dass trotz der über 4000 giftigen Stoffe und beigemischten Zuckerzusätze kaum ein Raucher körperliche Entzugserscheinungen zeigt und er wenig Grund hätte, deswegen zu rauchen. Es sind vielmehr die emotionalen Abhängigkeiten, die ihm sein Unterbewusstsein vorgaukelt und das Leben schwermachen.

Somit können wir festhalten, dass unser Unterbewusstsein – oder eben unser Bauchgefühl – ein wunderbarer Erfahrungsschatz ist, der versucht, uns zu schützen, uns zu helfen und uns in die richtigen Bahnen zu leiten. In den meisten Fällen, aber nicht immer, funktioniert das hervorragend. Es lohnt sich daher stets, bei Entscheidungen auch den Kopf zu Rate zu ziehen und sich im Sinne der Selbstverantwortung eine Meinung zu bilden. Damit verhindert man zwar keine Fehlentscheide, ist aber selbst dafür verantwortlich und kann daran wachsen.

Fehlentscheidungen sind menschlich

Führungskräfte sind in der besonderen Situation, dass ihnen eine tiefere Fehlertoleranz als üblich zugestanden wird. Betriebliche Erwartungen gehen nicht selten so weit, dass auch Entscheidungen für andere übernommen werden und dann die Verantwortung dafür getragen werden soll. Führungskräfte, die sich das gefallen lassen, tun gut daran, sich klar abzugrenzen und eine starke Position für die individuelle Selbstverantwortung einzunehmen. Menschen, die bereit sind, Selbstverantwortung als höchstes Gut zu betrachten, überzeugen letztendlich mit Mut und Integrität sowie Vertrauen in sich selbst und andere. Genau das ist es, was wir von uns selbst, unseren Mitarbeitern und Kollegen erwarten sollten.

Der Weg zum eigenen Ich

Eingeschlossen im eigenen Ego, gehört es seit Menschengedenken zur hohen Kunst, diesen so einzigartigen und subjektiven Ort zu verlassen. Geschützt von manifestierten Glaubenssätzen, eingeschliffenen Überzeugungen und der eigenen Realität, liesse es sich ausserordentlich friedlich und gut leben, wäre da nicht die Umwelt, die eine so ganz andere Realität, Wahrheit und Wahrnehmung mitteilen will. Wer jedoch nie sein Haus verlässt, wird auch nie seinen Garten geniessen können. Und so bleibt es uns allen nicht vorenthalten, uns in der rauen Aussenwelt zu betrachten, uns beurteilen zu lassen und mit den gemachten Erfahrungen unser Ego nützlich und sinnvoll anzupassen. Doch aufgepasst: Wer nichts in sein Ego hineinlässt, ist dämlich, wer alles reinlässt auch!

Wer hingegen seine Chance nutzt und regelmässig seinen eigenen Stärken, Fähigkeiten und Leidenschaften auf den Grund geht, ist schon ein grosses Stück gewachsen. Damit ist er auf dem besten Weg zu sich selbst.

Das sogenannte Bauchgefühl ist eine unbewusste, nicht überlegte Reaktion unseres Körpers. Der Bauch will uns in entscheidenden Momenten mitteilen, wie er zu einer Situation oder Entscheidung steht. Doch woher nimmt er seine Informationen, um uns innert Millisekunden eine Antwort zu geben?

Er beruft sich auf unser Unterbewusstsein, in welchem alle unsere Erfahrungen und Emotionen zeitlebens abgespeichert werden. Unser Unterbewusstsein speichert eine unbeschreiblich grosse Menge an Emotionen und kümmert sich wenig darum, dass es uns später nicht mehr gelingt, bewusst darauf zuzugreifen.

Wenn wir also unser Bauchgefühl mit unserem Kopf übersteuern und logischen und bewussten Argumenten folgen, ignorieren wir unsere Lebenserfahrungen und die dazugehörenden abgespeicherten Emotionen. Eigentlich doof, könnten man meinen, wäre da nicht ein wesentlicher Aspekt, der unser Unterbewusstsein zu einem unzuverlässigen Partner macht.

Aus Forschung und aktuellen Praxiserfahrungen wissen wir, dass Erinnerungen immer als verknüpftes Netz von Emotionen abgespeichert werden. In den meisten Fällen funktioniert das bestens und eine mögliche Unschärfe wird später bewusst kompensiert oder ignoriert. Jeder hat daher schon erlebt, dass Berichte über Erfolge oder Ereignisse später viel imposanter erzählt werden. Grosse Geschichtenerzähler sind Meister dieses Fachs und es gelingt ihnen, uns mit einer Kombination von Emotion, Erlebtem, Erfundenem und einer Prise bewusst ergänzten Unfeinheiten zu begeistern. Auf einmal wird aus einem italienischen Abendessen vor 10 Jahren, ein Aufeinandertreffen von Papst und Mafia in deren Lieblingspizzeria.

Da unser Unterbewusstsein leider nicht logisch veranlagt ist, kommt es regelmässig vor, dass falsche Verknüpfungen zu unlogischen Erfahrungen werden und irgendwo in unserem Erfahrungsschatz schlummern. Das kann im schlechten Fall dazu führen, dass jemand aufgrund einer Bagatelle Ängste entwickelt, die in keinem Zusammenhang zur konkret gemachten Erfahrung stehen.

Der Kopf denkt, das Unterbewusstsein weiss

Am einfachsten ist das am Beispiel eines Rauchers darzulegen. Jeder Raucher wird viele Gründe nennen können, wieso er rauchen will. In den wenigsten Fällen wird er sagen, dass er raucht, weil er dazugehören will! Doch das ist genau das, was sich bei 99% aller Raucher in der Hypnosetherapie als Auslöser zeigt und im Unterbewusstsein abgespeichert ist. Es gab den einen Moment, in dem die Person zu älteren Freunden oder Bekannten dazugehören oder Teil einer Clique sein wollte. Damit lässt sich auch der unheimliche Stresslevel erklären, den Raucher erkennen lassen, wenn man ihnen ihre Raucherwaren entwendet oder unglücklicherweise keine vorhanden sind. Wir wissen aus der Forschung längst, dass trotz der über 4000 giftigen Stoffe und beigemischten Zuckerzusätze kaum ein Raucher körperliche Entzugserscheinungen zeigt und er wenig Grund hätte, deswegen zu rauchen. Es sind vielmehr die emotionalen Abhängigkeiten, die ihm sein Unterbewusstsein vorgaukelt und das Leben schwermachen.

Somit können wir festhalten, dass unser Unterbewusstsein – oder eben unser Bauchgefühl – ein wunderbarer Erfahrungsschatz ist, der versucht, uns zu schützen, uns zu helfen und uns in die richtigen Bahnen zu leiten. In den meisten Fällen, aber nicht immer, funktioniert das hervorragend. Es lohnt sich daher stets, bei Entscheidungen auch den Kopf zu Rate zu ziehen und sich im Sinne der Selbstverantwortung eine Meinung zu bilden. Damit verhindert man zwar keine Fehlentscheide, ist aber selbst dafür verantwortlich und kann daran wachsen.

Fehlentscheidungen sind menschlich

Führungskräfte sind in der besonderen Situation, dass ihnen eine tiefere Fehlertoleranz als üblich zugestanden wird. Betriebliche Erwartungen gehen nicht selten so weit, dass auch Entscheidungen für andere übernommen werden und dann die Verantwortung dafür getragen werden soll. Führungskräfte, die sich das gefallen lassen, tun gut daran, sich klar abzugrenzen und eine starke Position für die individuelle Selbstverantwortung einzunehmen. Menschen, die bereit sind, Selbstverantwortung als höchstes Gut zu betrachten, überzeugen letztendlich mit Mut und Integrität sowie Vertrauen in sich selbst und andere. Genau das ist es, was wir von uns selbst, unseren Mitarbeitern und Kollegen erwarten sollten.

Der Weg zum eigenen Ich

Eingeschlossen im eigenen Ego, gehört es seit Menschengedenken zur hohen Kunst, diesen so einzigartigen und subjektiven Ort zu verlassen. Geschützt von manifestierten Glaubenssätzen, eingeschliffenen Überzeugungen und der eigenen Realität, liesse es sich ausserordentlich friedlich und gut leben, wäre da nicht die Umwelt, die eine so ganz andere Realität, Wahrheit und Wahrnehmung mitteilen will. Wer jedoch nie sein Haus verlässt, wird auch nie seinen Garten geniessen können. Und so bleibt es uns allen nicht vorenthalten, uns in der rauen Aussenwelt zu betrachten, uns beurteilen zu lassen und mit den gemachten Erfahrungen unser Ego nützlich und sinnvoll anzupassen. Doch aufgepasst: Wer nichts in sein Ego hineinlässt, ist dämlich, wer alles reinlässt auch!

Wer hingegen seine Chance nutzt und regelmässig seinen eigenen Stärken, Fähigkeiten und Leidenschaften auf den Grund geht, ist schon ein grosses Stück gewachsen. Damit ist er auf dem besten Weg zu sich selbst.

Das sogenannte Bauchgefühl ist eine unbewusste, nicht überlegte Reaktion unseres Körpers. Der Bauch will uns in entscheidenden Momenten mitteilen, wie er zu einer Situation oder Entscheidung steht. Doch woher nimmt er seine Informationen, um uns innert Millisekunden eine Antwort zu geben?

Er beruft sich auf unser Unterbewusstsein, in welchem alle unsere Erfahrungen und Emotionen zeitlebens abgespeichert werden. Unser Unterbewusstsein speichert eine unbeschreiblich grosse Menge an Emotionen und kümmert sich wenig darum, dass es uns später nicht mehr gelingt, bewusst darauf zuzugreifen.

Wenn wir also unser Bauchgefühl mit unserem Kopf übersteuern und logischen und bewussten Argumenten folgen, ignorieren wir unsere Lebenserfahrungen und die dazugehörenden abgespeicherten Emotionen. Eigentlich doof, könnten man meinen, wäre da nicht ein wesentlicher Aspekt, der unser Unterbewusstsein zu einem unzuverlässigen Partner macht.

Aus Forschung und aktuellen Praxiserfahrungen wissen wir, dass Erinnerungen immer als verknüpftes Netz von Emotionen abgespeichert werden. In den meisten Fällen funktioniert das bestens und eine mögliche Unschärfe wird später bewusst kompensiert oder ignoriert. Jeder hat daher schon erlebt, dass Berichte über Erfolge oder Ereignisse später viel imposanter erzählt werden. Grosse Geschichtenerzähler sind Meister dieses Fachs und es gelingt ihnen, uns mit einer Kombination von Emotion, Erlebtem, Erfundenem und einer Prise bewusst ergänzten Unfeinheiten zu begeistern. Auf einmal wird aus einem italienischen Abendessen vor 10 Jahren, ein Aufeinandertreffen von Papst und Mafia in deren Lieblingspizzeria.

Da unser Unterbewusstsein leider nicht logisch veranlagt ist, kommt es regelmässig vor, dass falsche Verknüpfungen zu unlogischen Erfahrungen werden und irgendwo in unserem Erfahrungsschatz schlummern. Das kann im schlechten Fall dazu führen, dass jemand aufgrund einer Bagatelle Ängste entwickelt, die in keinem Zusammenhang zur konkret gemachten Erfahrung stehen.

Der Kopf denkt, das Unterbewusstsein weiss

Am einfachsten ist das am Beispiel eines Rauchers darzulegen. Jeder Raucher wird viele Gründe nennen können, wieso er rauchen will. In den wenigsten Fällen wird er sagen, dass er raucht, weil er dazugehören will! Doch das ist genau das, was sich bei 99% aller Raucher in der Hypnosetherapie als Auslöser zeigt und im Unterbewusstsein abgespeichert ist. Es gab den einen Moment, in dem die Person zu älteren Freunden oder Bekannten dazugehören oder Teil einer Clique sein wollte. Damit lässt sich auch der unheimliche Stresslevel erklären, den Raucher erkennen lassen, wenn man ihnen ihre Raucherwaren entwendet oder unglücklicherweise keine vorhanden sind. Wir wissen aus der Forschung längst, dass trotz der über 4000 giftigen Stoffe und beigemischten Zuckerzusätze kaum ein Raucher körperliche Entzugserscheinungen zeigt und er wenig Grund hätte, deswegen zu rauchen. Es sind vielmehr die emotionalen Abhängigkeiten, die ihm sein Unterbewusstsein vorgaukelt und das Leben schwermachen.

Somit können wir festhalten, dass unser Unterbewusstsein – oder eben unser Bauchgefühl – ein wunderbarer Erfahrungsschatz ist, der versucht, uns zu schützen, uns zu helfen und uns in die richtigen Bahnen zu leiten. In den meisten Fällen, aber nicht immer, funktioniert das hervorragend. Es lohnt sich daher stets, bei Entscheidungen auch den Kopf zu Rate zu ziehen und sich im Sinne der Selbstverantwortung eine Meinung zu bilden. Damit verhindert man zwar keine Fehlentscheide, ist aber selbst dafür verantwortlich und kann daran wachsen.

Fehlentscheidungen sind menschlich

Führungskräfte sind in der besonderen Situation, dass ihnen eine tiefere Fehlertoleranz als üblich zugestanden wird. Betriebliche Erwartungen gehen nicht selten so weit, dass auch Entscheidungen für andere übernommen werden und dann die Verantwortung dafür getragen werden soll. Führungskräfte, die sich das gefallen lassen, tun gut daran, sich klar abzugrenzen und eine starke Position für die individuelle Selbstverantwortung einzunehmen. Menschen, die bereit sind, Selbstverantwortung als höchstes Gut zu betrachten, überzeugen letztendlich mit Mut und Integrität sowie Vertrauen in sich selbst und andere. Genau das ist es, was wir von uns selbst, unseren Mitarbeitern und Kollegen erwarten sollten.

Der Weg zum eigenen Ich

Eingeschlossen im eigenen Ego, gehört es seit Menschengedenken zur hohen Kunst, diesen so einzigartigen und subjektiven Ort zu verlassen. Geschützt von manifestierten Glaubenssätzen, eingeschliffenen Überzeugungen und der eigenen Realität, liesse es sich ausserordentlich friedlich und gut leben, wäre da nicht die Umwelt, die eine so ganz andere Realität, Wahrheit und Wahrnehmung mitteilen will. Wer jedoch nie sein Haus verlässt, wird auch nie seinen Garten geniessen können. Und so bleibt es uns allen nicht vorenthalten, uns in der rauen Aussenwelt zu betrachten, uns beurteilen zu lassen und mit den gemachten Erfahrungen unser Ego nützlich und sinnvoll anzupassen. Doch aufgepasst: Wer nichts in sein Ego hineinlässt, ist dämlich, wer alles reinlässt auch!

Wer hingegen seine Chance nutzt und regelmässig seinen eigenen Stärken, Fähigkeiten und Leidenschaften auf den Grund geht, ist schon ein grosses Stück gewachsen. Damit ist er auf dem besten Weg zu sich selbst.

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