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5 FEHLER DIE ICH ALS UNTERNEHMER MACHTE – UND WAS DU DARAUS LERNEN KANNST

von Reto Gurini

Fehler machen hat zu Unrecht einen schlechten Ruf.

Wie sollen wir Lernen, wenn wir keine Fehler machen?

Als Selbständiger wirst du noch viele Fehler machen. Das ging auch mir so und allen anderen die den Mut zur Selbständigkeit hatten, ebenso.

Wenn du deine Energie nicht darauf verschwendest Fehler zu vermeiden, sondern aus ihnen zu lernen, werden dir grosse Erfolge bevorstehen.

Aber nur weil Fehler gut sind, müssen sie uns nicht schmecken 😉

Deshalb möchte ich heute ein wenig aus dem Nähkästchen eines Unternehmers mit über 20 Jahren Erfahrung berichten und dir einige Fehler aufzeigen, die du nicht unbedingt machen musst. Sie kosten Zeit, Geld und Energie.

Zickzack-Kurs

Uff, welch Ernüchterung war das jeweils, wenn ich nach monatelanger Arbeit zur Erkenntnis kam, dass ich wieder bei meiner ursprünglichen Idee gelandet bin.

Kennst du das?

Du hast eine gute Idee. In der Euphorie verbesserst du diese Stück um Stück und eines Tages stellst du fest, dass jegliche Verbesserungen nichts gebracht haben.

Die Puzzle-Steine fallen ineinander und man landet wieder bei der Anfangsidee.

Wieso ist das so?

In der Regel will man zu viel erreichen.

Man traut der Einfachheit keinen Erfolg zu.

Doch genau die Einfachheit ist es, was unsere Kunden überzeugt. Sie wollen auf einfache und verständliche Art und Weise verstanden und bedient werden. Wer hat schon Lust auf eine komplexe, ausgeklügelte Geschichte die man nicht versteht.

Mit dieser Erfahrung bin ich dazu über gegangen, dass ich meinen Ideen mehr zutraue und diese konsequent verfolge.

«Nur deine Kunden können
dir sagen, ob deine Idee gut ist»

Damit ich mich nicht verrenne, sorge ich für konkrete Ziele.

Bis wohin, will ich welche Resultate erreichen?

Und sobald erste Resultate erarbeitet sind, teste ich diese an meiner Zielgruppe.

Wird meine Idee verstanden?

Wir sie angenommen?

Sind Kunden bereit dafür zu bezahlen?

Damit stelle ich sicher, dass ich meine Ideen nicht aus meiner eigenen Perspektive verbessere. Sondern aus derer meiner Zielgruppe.

Gehe ab sofort davon aus: 8 von 10 deiner Ideen sind gut und sind es wert, nicht ungetestet verbessert zu werden.

Zu lange an Plan festhalten 

Die meisten die sich selbständig machen, bezeichnen ihren Weg als Plan B. Doch was ist Plan B?

Im Grunde genommen ist es nichts anderes, als eine vermeintliche Sicherheit, die keine ist.

Am Schluss kostet jeder Plan B viel Energie und Geld.

Natürlich habe ich Verständnis dafür, dass man sich anfangs einer Selbständigkeit gewisse Sicherheiten schaffen möchte. Die Realität zeigt aber ein klares Bild.

Die wirklich erfolgreichen Unternehmer setzten bereits in einer frühen Phase, alles auf eine Karte.

Mein erstes Unternehmen war genauso ein Beispiel. Innert 10 Tagen habe ich aus einer Idee ein Unternehmen gegründet und 100% meiner Zeit dafür eingesetzt. Innert wenigen Monaten erreichten wir bereits 6-stellige Umsätze. Pro Monat.

Zugegeben, ich war damals jung. Hatte wenig zu verlieren und kaum Verantwortung. Aber es zeigt den Effekt, von 100%iger Fokussierung.

Auch wenn du heute nicht in der Lage bist, Plan B loszulassen, setze dir ein klares Ziel, per wann du diesen loslassen wirst.

Wer glaubt, je länger er daran festhält, je länger hätte er Sicherheit, der irrt.

Denn schon bald wirst du merken, dass dein Plan A zunehmend unbefriedigender wird und Plan B nicht zum Laufen kommt. Du riskierst also, alles zu verlieren.

Genau darum verfolgt mein Erfolgsplan folgende Strategie:

Phase 1: Persönliche Entwicklung

Phase 2: Positionierung festlegen

Phase 3: Das Angebot mit ersten Kunden testen

Phase 4: Unternehmensaufbau vorantreiben

Spätestens ab Phase 3 gehst du zu Plan A über und fokussierst dich nur noch auf eine Sache: Dein Business mit Profit und Spass aufbauen.


Nur 100% ist gut genug

Diesen Fehler kenne ich sehr genau. Ich muss mich heute noch davor hüten.

Weil ich weiss, dass dieser Fehler viel Geld kostet und keinen Mehrwert erbringt.

Als Unternehmer will man für seine Kunden nur das Beste. Doch was hat der Kunde davon, wenn ich Perfektionismus liefere und er eigentlich nur sein Problem gelöst haben will?

In meinen Erfolgsplan-Programm treffe ich regelmässig Teilnehmer die motiviert und voller Energie sind.

Leider investieren viele von ihnen in Details, um immer noch bessere Ergebnisse zu erreichen.

Schon bald merken sie aber, dass die vermeintlich noch besseren Ergebnisse nur sie selbst als solche sehen, nicht aber der Markt oder ihre Wunschkunden.

In meiner Anfangszeit der digitalen Kundengewinnung investierte ich jeweils Stunden oder einen ganzen Tag, für die Produktion eines kurzen Videos. Man stelle sich diesen Aufwand vor. Ein 5 Minuten Video, dass am Schluss kaum einer angesehen hat. Kaum davon zu reden, dass es zu keinem einzigen Kunden geführt hat.

Wer den 100% Anspruch ablegt, kann sich vor solcher Energievernichtung schützen.

Es ist viel ergiebiger mehrere einfache Videos zu produzieren, als nur eines in 100% Qualität.

Die Ironie der Qualität ist ja, dass diese immer der Empfänger beurteilt. Wer weiss schon, ob deine 100%, diejenige deiner Wunschkunden entspricht?

Also investiere maximal 30%-50% der Zeit für deine Aufgaben und verdopple deinen Output.


Zu grosse Sprünge planen

Ich bin ehrlich zu dir.

Ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen benötigt Zeit.

Ich sage jeweils 2 Jahre, bis du von deinem Business wirklich gut leben kannst.

Das bedeutet nicht, dass du die ersten 2 Jahre nichts verdienst. Es sind aber in den seltensten Fälle Umsätze aus einem skalierten, digitalen Angebot.

Erfahrungsgemäss ist es eine gute Strategie, sich in den Anfängen einer Selbständigkeit auf einzelne Kunden zu fokussieren.

Natürlich weiss ich, dass du nicht langfristig Zeit gegen Geld verkaufen solltest.

Aber in der Anfangsphase ist es wichtig, dein Angebot mit Testkunden zu prüfen, herauszufinden was sie wirklich bewegt und welche Probleme du ihnen wirklich lösen kannst.

Denke nicht in zu grossen Sprüngen. Sondern mache dir einen 2-Jahresplan, der es erlaubt, dich in dein Business hineinzuarbeiten.

«Wer kleine Schritte macht und diese erfolgreich meistert, bleibt motiviert und baut ein Selbstbewusstsein auf.»

Wenn du schon zu Beginn auf schrille Marketingstories mit 6- oder 7- stelligen Umsätzen in 10 Wochen hereinfällst, wirst du frustriert auf der Strecke bleiben.

Alle diese Versprechen verheimlichen dir, dass auch diese Unternehmer in den ersten 2 Jahren harte Zeiten durchlaufen haben und um jeden Kunden kämpfen mussten.

Wenn du magst, kannst du gerne meinen 10-Schritte-Plan herunterladen. Dieser hilft dir dabei, deine ersten Schritte umzusetzen.


Zu wenig konsequent Online

Man könnte meinen, es gibt nur noch Online-Business.

So ist es natürlich nicht.

Und doch, ist das Internet zur grössten Verkaufsmaschine geworden.

Wenn du ein persönliches Business betreiben möchtest, als Coach, Berater oder Dienstleister aktiv sein möchtest, kommst du nicht daran vorbei, volle Kante auf Online zu setzen.

Mein erstes Unternehmen hatte ich 1994 gegründet. Damals noch mit offline Methoden. Wir schafften bereits im zweiten Betriebsjahr einen Umsatz von über CHF 1 Million. Heute wäre das auf diese Art undenkbar.

Wer etwas kaufen, buchen, oder vergleichen will, bewegt sich heute im Internet. 

Immer wieder erlebe ich, dass Selbständige in einer frühen Phase darauf fokussieren eine schöne Praxis einzurichten, Büroräumlichkeiten zu mieten oder aufwändige Marketingmassnahmen in Auftrag zu geben.

Leider ist das in den meisten Fällen das bekannte Lehrgeld, dass schmerzt und nicht mehr zurückkommt.

Aus meiner Sicht gibt als Selbständiger zwei Dinge, die zu Beginn 100% fokussiert werden sollen:

  1. Online Kundengewinnung
  2. Prozesse automatisieren

Wer sich auf diese beiden Dinge fokussiert, wird rasch herausfinden, welche Kunden zu einem passen, was diese eigentlich erwarten und wo diese gefunden werden können.

«Du bist selbständig, weil du damit Geld verdienen und deinen Spass haben willst.»

Wenn dir das gelingt, hast du noch genügend Zeit und Geld, um in die Annehmlichkeiten der Selbständigkeit zu investieren.

Wie konnten dir diese Erfahrungen weiterhelfen? Schreibe mir doch in den Kommentar was du ab sofort ändern wirst.

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